Durchatmen am Abend
Hochfahren geht von allein.
Runterfahren üben wir.
Ein Abend in der Woche, an dem du nicht funktionieren musst. Du kommst an, atmest, und spürst wieder, was dir wichtig ist.
Wöchentliche Atemsession in Bern · 75 Minuten · kein Vorwissen.
Das Angebot
In 75 Minuten kommst du über den Atem zur Ruhe, findest einen klaren Kopf und einen guten Kontakt zu deinem Körper. Ein Moment, in dem du wieder spürst, was dir wichtig ist, und aus dem du gelöster und präsenter in deine Woche zurückgehst. Kein Vorwissen, keine Esoterik: nur du, dein Atem und eine kleine Gruppe.
Nach und nach nimmst du einfache Werkzeuge mit, die du auch im Alltag nutzen kannst, bis dein Atem zu einer Art innerem Kompass wird, der dir den Moment zurückgibt, in dem du wählst statt reagierst: wenn es eng wird, zum Runterkommen am Abend oder um wieder Boden unter den Füssen zu finden. Danach bleibt Zeit zum Nachspüren.
Für dich, wenn …
- dein Kopf abends weiterläuft, obwohl der Tag vorbei ist
- du viel Verantwortung trägst und wenig echte Pausen hast
- du am Schreibtisch merkst, wie eng Schultern und Brustkorb werden
- du schon gehört hast, dass Atem etwas bringt, aber nicht weisst, wo anfangen
Kurz: für dich, wenn du bei dir bleiben willst, egal wie viel gerade ansteht.
Was wir machen
Deinen Atem kennenlernen
Die meisten von uns atmen den ganzen Tag, ohne je hinzuschauen. Wir fangen damit an: wie sich dein Atem anfühlt, wo er hängen bleibt, was sich ändert, wenn du dich bewegst. Du sitzt dabei nicht die ganze Zeit still: kleine Bewegungen gehören dazu, und eine Atemmeditation, in der du nichts können musst ausser beobachten. Mit der Zeit merkst du, was dir dein Atem über deinen Tag sagt, oft bevor dein Kopf es weiss.
Leicht, langsam, tief
So atmet ein Körper, dem es gut geht. Und so lässt sich Atmen auch üben. Wir schauen an, was beim Atmen tatsächlich passiert: welche Muskeln arbeiten, wie das Zwerchfell die Organe bewegt, warum dir bei Anstrengung die Luft ausgeht, und weshalb weniger Atem oft mehr bringt. Dazu Übungen, die deine Atmung über die Wochen ruhiger und belastbarer machen.
Atemmuskulatur · CO₂-Toleranz
Aktivieren und beruhigen
Der Atem ist die direkteste Verbindung zu deinem Nervensystem: einer der wenigen Vorgänge im Körper, die von allein laufen und die du trotzdem steuern kannst. Du bekommst Übungen für beide Richtungen: solche, die dich wach und präsent machen, und solche, die dich runterbringen, wenn der Kopf am Abend weiterläuft. Und du verstehst, wann welche sinnvoll ist.
u. a. Herzkohärenz
Die drei Themen bauen nicht aufeinander auf, sie greifen ineinander. Jeder Abend steht für sich. Du kannst jederzeit einsteigen und auch einzelne Abende besuchen.
Probier es gleich hier
Eine gute Minute, 5,5 Sekunden ein und ebenso lang aus. Das ist die Herzkohärenz-Atmung, eine der Übungen, die wir an den Abenden machen.
Folge dem Punkt, oder schliess die Augen und hör auf die Worte.
Wenn dir schwindlig wird, atme einfach normal weiter.

Über mich
Ich bin Yuki Clénin. Mich beschäftigt, wie wir wieder in Kontakt kommen: mit uns selbst und mit anderen. Der Atem ist dafür ein direkter Weg, denn er lügt nicht. Wie du atmest, zeigt dir, wie es dir gerade wirklich geht.
Er ist auch eine Voraussetzung. Erst wenn unser Nervensystem in einem guten Zustand ist, kommen wir an unsere ganzen Fähigkeiten heran. Aus der Ruhe heraus lassen sich Fragen stellen, für die im Stress kein Platz ist.
Gelernt habe ich das früh. Als Kind zeigte mir meine «Omama», meine japanische Grossmutter, beim morgendlichen «Undō», der Morgengymnastik, wie wichtig «Kokyu» ist, der Atem. Wenn ich nicht einschlafen konnte, führte sie mich durch einfache Übungen. Eine Zeit lang hatte ich das vergessen. Der Atem kam zurück: im Sport, in den Kampfkünsten, in der Meditation.
Seit vielen Jahren praktiziere ich Aikido, Qigong, Yoga und Meditation sowie meine eigene Atempraxis. Ausgebildet bin ich unter anderem als Restorative Breathing®-Trainerin und im systemisch-lösungsorientierten Coaching. Beruflich begleite ich Menschen und Teams in Veränderungsprozessen.
Ich verstehe mich als Reisebegleiterin. Ich löse nicht deine Probleme, sondern schaffe einen Raum, in dem du ihnen begegnen kannst. Geerdet und praktisch, ohne Esoterik.
Wann und was es kostet
Details
- Wann: Mittwochs, 18:30–19:45
- 6 Abende, 18. Nov. – 23. Dez. 2026
- Wo: kup – Praxis für Körper und Psyche, Kramgasse 45, 3011 Bern
- Gruppe: max. 10 Personen
- Ablauf: Ankommen · Input · Atemsession · Nachspüren
Preise
- EinzelsessionCHF 35
- 3er-PaketCHF 30 pro AbendCHF 90
- 6er-PaketCHF 25 pro AbendCHF 150
Geld soll nicht der Grund sein, warum du nicht kommst. Schreib mir.
Anmeldung übers Formular. Du bekommst Bestätigung und Rechnung (QR).
Mitbringen: bequeme Kleidung. Matten, Sitzkissen und Decken sind vor Ort.
Leitung: Yuki Clénin.
Nächste Termine
Kalender abonnieren- Mittwoch, 18. November, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizDeinen Atem kennenlernen
- Mittwoch, 25. November, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizDeinen Atem kennenlernen
- Mittwoch, 2. Dezember, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizLeicht, langsam, tief
- Mittwoch, 9. Dezember, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizLeicht, langsam, tief
- Mittwoch, 16. Dezember, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizAktivieren und beruhigen
- Mittwoch, 23. Dezember, 18:30–19:45 · kup, Kramgasse 45 Bern, SchweizAktivieren und beruhigen
Erst einmal reinschnuppern, kostenlos
Am Mittwoch, 21. Oktober, 18:30–19:30 bin ich im selben Raum an der Kramgasse mit einer kürzeren Session dabei, im Rahmen der Innehalten-Woche. 60 Minuten bewusste Atmung zum Ausprobieren, mit einfachen Übungen, die du gleich mitnehmen kannst. Ein guter erster Schritt, wenn dir sechs Abende gerade zu viel sind.
Zur Anmeldung bei Innehalten SchweizGut zu wissen
Kann ich erst einmal einzeln kommen?
Wie komme ich rein?
Gibt es gesundheitliche Gründe, vorher Bescheid zu sagen?
Nicht jede Übung passt für alle, vor allem stark belebende Übungen und solche, bei denen du den Atem anhältst.
Sag mir vor deinem ersten Abend kurz Bescheid, wenn eines davon auf dich zutrifft:
- Schwangerschaft ab dem dritten Monat
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (auch hoher Blutdruck) oder andere Probleme mit dem Herzen
- Erkrankungen des Nervensystems, zum Beispiel Epilepsie
- eine kürzliche Operation am Oberkörper oder am Kopf
- offene oder grössere, noch nicht verheilte Wunden
- du nimmst Psychopharmaka oder bist in einer Traumatherapie
- Glaukom oder Netzhautablösung, schweres Asthma, Panikattacken
Details brauche ich keine. Wir klären dann gemeinsam, welche Übungen du besser auslässt. Wenn du unsicher bist, sprich vorher gern mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Im Raum sage ich bei jeder dieser Übungen, für wen sie nicht passt und was du stattdessen machen kannst.
An jedem Abend gilt: Weniger ist immer richtig, und du kannst jederzeit aussteigen. Die Abende sind ein Training für den Alltag. Sie ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
Anmeldung & Kontakt
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